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14
August

Alter Gefährte: Pentax Z-10

Written by Matthias. No comments Posted in: Fotografie

Meine Pentax Z-10 mit FA 28-105mm 1:4-5.6 Zoomobjektiv ist meine erste analoge Spiegelreflex und eher durch Zufall bei mir heimisch geworden: Beim Aufräumen in der Firma fiel sie mir in die Hand und für einen symbolischen Obulus folgte sie mir nach Hause. Eine neue Batterie und es konnte losgehen, sogar ein alter Kodak-Farbfilm war noch eingelegt und bot noch Platz für 28 Fotos. Seitdem habe ich mit ihr den Farbfilm und so manch einen Schwarzweißfilm vollgeschossen.

Die Bedienung der 1996 eingeführten Z-10 ist für Canon-gewöhnte Fotografen erstmal ungewohnt – manche Bedienelemente, die sonst am Body untergebracht sind, sind bei der Pentax am Objektiv und deren „Wirkung“ nicht sofort ersichtlich. Primär sei der Blendenring hier erwähnt, der sich direkt an der Kamera unter dem Prismenblock/Blitz versteckt: Wird er entriegelt und vom unauffälligen A auf eine der Blenden umgestellt, wechselt man vom Automatikprogramm ins Manuelle Programm. Allerdings schreit diese Kamera förmlich nach Automatik – denn darauf ist diese Kamera konzipiert. Der Belichtungsmesser im Sucher kommt mit drei Symbolen daher und wird im Automatikmodus nichtmal angezeigt; das LCD-Display auf dem Prismenblock beschränkt sich auf wenige, absolut notwendige Informationen.

Allgemein ist die Pentax Z-10 eine solide Kamera. Sie macht gute Bilder und ist einfach zu bedienen. Das Gehäuse kann man mit etwas Glück bei ebay günstig erstehen, die Objektive hingegen werden immernoch teuer gehandelt, weil sie wohl auch an manche aktuelle DSLR von Pentax passen. Der Test mit meinem Objektiv an einer aktuellen digitalen Pentax meldete allerdings einen Fehler.

Ich mag meine Z-10, aktuell liegt ein billiger Farbfilm von dm drin und wartet darauf, daß die letzten Fotos geschossen werden.

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