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Vor über zehn Jahren (noch zu D-Mark-Zeiten) habe ich mir gebraucht vom örtlichen HiFi- und Fernsehmenschen – seinerzeit noch unter dem namensgebenden Besitzer – gebraucht meinen Nordmende Futurasound 72 Röhrenfernseher gekauft. Seitdem hat mich meine „alte Röhre“ zuverlässig unterhalten.

Da ich schon seit Jahren nach Möglichkeit auf jeglichen Fernsehkonsum außerhalb meiner DVD-Sammlung verzichte und mein Satellitenreceiver eh den Dienst quittiert hat, habe ich es nicht für nötig erachtet, mir einen neuen TFT-Fernseher zuzulegen. Für die Playstation 2, das Super Nintendo und meinen DVD-Player war das vorhandene Gerät immer völlig ausreichend, zumal ich die meisten DVDs eh am Rechner schaue.

Vor einigen Monaten fasste ich den Entschluss, mir keine weiteren DVDs zuzulegen, da die Preise für BluRay-Discs mittlerweile das Niveau der DVDs eingenommen haben und ich nur ungern weiterhin in veraltete Technik investiere. Auch reizen mich Playstation 3, Nintendo Wii und/oder Microsoft Xbox 360. Allen Systemen ist eins gemein: Vom BluRay-Player bis hin zu den Konsolen nutzen alle HDMI als Anschluss, wobei derartig moderne Anschlussmöglichkeiten selbstverständlich an meinem Fernseher nicht vorhanden sind.

Umso mehr freute mich, daß Sony einen verhältnismäßig einfachen und bezahlbaren BluRay-Player auf den Markt gebracht hat, der auch analoge Composite-Ausgänge hat. Seit heute steht also der Sony BDP-S185 bei mir daheim sowie zwei BluRay-Discs, die ich mir dazubestellte. Laut Recherche im Internet sollte diese Kombination auch problemlos funktionieren, wobei dort vermutlich nicht mit derart veralteter Technik getestet wurde, wie ich sie hier noch stehen habe. Alle Funktionen funktionieren einwandfrei, sogar die Youtube-Wiedergabe übers Netzwerk läuft in erträglicher Qualität. Ausgerechnet die BluRay-Discs werden jedoch nur schwarz-weiß wiedergegeben, ähnlich wie NTSC-Codierte DVDs mit meinem DVD-Player.

Kurze Info zu dem BluRay-Player: Der Sony BDP-S185 hat als Anschlüsse rückseitig den erwähnten Composite-Video Ausgang, zwei analoge Audioausgänge über Chinch, einen digitalen Audioausgang über Chich sowie einen HDMI-Anschluss und einen Netzwerkanschluss (100MBit/s Ethernet). An der Front ist eine USB-Buchse für Wiedergabe von einem USB-Stick. Die Menüführung ist änlich der von der PS3. Das Gerät ist recht klein und die Bedienelemente am Gerät beschränken sich auf vier Knöpfe (Power, Play, Stop und Eject) auf der Oberseite. Im BluRay-Betrieb dröhnt das Laufwerk leise, was sich aber mittlerweile etwas gelegt hat. Bei DVDs hört man von dem Gerät nichts.
Bei Anschluss ans Ethernet holt sich der Player brav seine Netzwerkinfos via DHCP und schlägt auch gleich ein Systemupdate vor. Youtube, diverse andere Streaminganbieter, Internetradio etc. werden im Menü angeboten. Eine Verbindung mit meinem UPnP-Server hat das Gerät von sich aus noch nicht aufgebaut, das muss ich mir aber nochmal im Detail anschauen.

Letztlich ist genau dieses „Problem“ nun der Grund, warum ich mich in der nächsten Zeit nach einem TFT-Fernseher umschauen werde. Die Marke steht fest, es wird ein Gerät von Samsung werden, da ich mit Bildschirmen von Samsung bislang nur die besten Erfahrungen sammeln konnte. Größe und Modell werde ich in der nächsten Zeit abstecken, spielt doch auch der Preis für das Gerät durchaus eine Rolle.

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