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19
April
Einschlämmen

Einschlämmen

Nach dem (gefühlt) endlosen Winter erleben wir dieser Tage endlich soetwas wie Frühling. Grund genug, um endlich eine alte Baustelle zu beenden und an unserer neuen Werkstatt und Garage das Pflaster zu legen.

Seit eh und je hilft uns (meinem Vater und mir) dabei ein Pflasterer, der trotz seines Alters weit jenseits der Rentengrenze in Sachen Sorgfalt, Genauigkeit und Tempo wohl nur von wenigen zu überbieten ist. Über 40 Jahre ist nun schon das Pflastern sein Metier, er leitete die Pflasteraktion, als unser Hof gepflastert wurde (da war ich noch ein kleiner Dotz von 10 Jahren), er sorgte auch für einen hervorragenden Parkplatz vor unserem Mietgebäude (da war ich dann schon 19) und auch heute gab er den Arbeitstakt vor.

„Wenn Du sehen willst, wie gut ein Handwerker arbeitet, schau Dir sein Werkzeug an.“ – Auch hier ist zwar alles abgegriffen, zum Teil auch verschlissen und hat schon lange Dienstzeiten auf der Uhr, aber alles ist heile, sauber und einwandfrei in Schuss. Hier und da ein paar Verbesserungen – der Mann denkt mit.

Warum aber singe ich dieses Loblied? – So macht arbeiten Spaß! „Lang der Strich und kurz die Pause!“ (O-Ton Anne zum Thema Fegen) … nur so schafft man wirklich zügig sein Pensum, nach abgeschlossener Arbeit ist man zwar total platt, kann aber Abends zufrieden auf sein Tagewerk schauen; das ist besonders für mich mal eine angenehme Abwechslung, da man als Informatiker nur selten sein Tagewerk wirklich „betrachten“ kann – man weiß zwar, dass man viel geschafft hat, sehen kann man es halt nur selten.

2013-04-19 - Pflastern: Fertig

Fertig ist’s!

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